„Sie macht es einfacher, Schwäche zu zeigen“

Die Bundeskanzlerin hat beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne ein drittes Mal öffentlich sichtbar einen kurzen Zitteranfall gehabt. Danach sagte sie erneut, dass es ihr gut gehe, sie noch in der Verarbeitungsphase sei. Das erste Mal hatten offenbar das heiße Wetter und zu wenig Wasser dazu geführt, dass sie zu zittern begann, während des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Die Ursachen für die zwei folgenden schwächeren Anfälle seien psychische. Was macht es mit einer Person in einem so hohen Amt, wenn sie sich erklären muss? ZEIT ONLINE hat darüber mit dem Psychiater und Psychotherapeuten Jan Kalbitzer gesprochen.

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